Geschichte


Impressum

Verein Gewaltfreie
Kommunikation Austria

Promenadeweg 5/3/3

1230 Wien

 


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Geschichte

Der Verein Gewaltfreie Kommunikation Austria wurde im September 2003 von Deborah Bellamy & Pia Cornaro gegründet. 

 

 

                

 


 

Wir schreiben das Ende des Jahres 2001. Deborah Bellamy und Pia Cornaro sind gerade von einer Weihnachts-Masterclass mit Marshall Rosenberg in Orchidea Lodge zurückgekehrt, und erfüllt von Inspiration und Visionen. „Wir wollen die GFK in Österreich verbreiten!“

 

Deborah hat bereits anfang 2000 bei der Gründung des Netzwerks GFK München mitgewirkt, und sehnt sich nach Unterstützung und einer GFK-Gemeinschaft in Wien. Österreich ist gfk-mäßig zu diesem Zeitpunkt eine Wüstenlandschaft. Deborah und Pia beginnen, Einführungsseminare an einer vhs in Wien anzubieten, und gleichzeitig weiterhin an Seminaren mit M.B.Rosenberg und anderen TrainerInnen in München und anderen Orten mitzuwirken. Sie wünschen sich eine Plattform, die Austausch und Gemeinschaft bietet, und die die Verbreitung von GFK ermöglicht.

 

Im  Oktober Jahr 2003 ist es soweit: sie gründen das Netzwerk GFK Austria als Verein. Diese Organisationsform ist eher eine Notlösung: die hierarchische Struktur, die Einteilung in offizielle Funktionen entspricht nicht der GFK- Haltung. Doch scheint sie zu diesem Zeitpunkt die am besten geeignete Rechtsform. Mit knapper Not werden genügend Giraffen-Unterschriften aufgetrieben, um der offiziellen Eintragung Genüge zu tun. Deborah, Pia, Marianne Boos, Katharina Ossko, Christoph Köck, Christine Gollatz.

 

Immer wieder gibt es Bedenken und Einwände wegen der Vereinsstruktur, da viele Menschen unangenehme und enttäuschende Erfahrungen mit rigiden Strukturen gemacht haben. Ab nun werden regelmäßige Sitzungen abgehalten, und als wichtigen Fixpunkt gibt es ein jährliches Giraffenfest mit der Absicht, Menschen, die sich für die GFK interessieren zusammenzubringen und in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Und so wächst die Giraffengemeinschaft in Wien, und dann kommen immer mehr Leute aus anderen Bundesländern dazu.

 

Zunächst dient die von Deborah und Pia entworfene Webseite als Plattform, doch ab 2005/2006 möchten die anderen Mitglieder mitgestalten und sich mehr damit identifizieren. Deshalb wird eine eigene Webseite mit eigenem Logo für das Netzwerk GFK Austria entworfen, und per Soziokratischem Konsent angenommen.

 

Netzwerktreffen 2007, Tannberg

 

Es wird beschlossen, die Soziokratie als Organisations- und Entscheidungsfindungsmethode anzuwenden. Gleichzeitig ist das Netzwerk ein offenes System, das sich immer neuen und sich verändernden Gegebenheiten anpassen möchte, und in dem jede/r mitbestimmen und entscheiden kann.


Bei der GV im Herbst 2008 steigt Pia Cornaro aus dem Vorstand aus, im vollen Vertrauen, dass das  Netzwerk nun von anderen GiraffInnen mit frischer Energie weitergetragen wird.

 

Netzwerktreffen 2008, Ostermiething


Das Netzwerk GFK Austria hat im Herbst 2009 82 Mitglieder!  Davon sind 30 bei der GV und der gemeinsamen Lernveranstaltung dabei.

Netzwerktreffen 2009, Tannberg


Yippieh!!

Die Fortsetzung des Vereinslebens lässt sich ab 2008 aus den Beschlüssen des Vorstands und später aus den Beschlüssen des Allgemeinen Kreises ~  um Deligierte Mitglieder aus Kreisen erweiterter Vorstand ~ in seinen Grundzügen herauslesen.

Im Bogen über diese Zeit wird unser eigener Prozess als gewähltes und wachsendes Beschlussgremium sichtbar. Als Gremium, das hauptsächlich dafür gedacht ist, im Konsent Ausrichtung und Richtlinien für die Umsetzung von Zielen und Mission des Netzwerkes zu beschließen, befassten wir uns in den Anfängen häufig mit Entscheidungen für verschiedene konkrete Anfragen von Mitgliedern an den Vorstand/Allgemeinen Kreis. Die Sichtung der im Zeitraum 2008 bis Ende 2009 von Peter Eigler geführte Grundsatzbeschlussliste/Bittenliste zeigt auf, dass bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. der Beschluss zur Nutzung des Logos (Prüfdatum 2012) die Gültigkeit der meisten Beschlüsse nicht über das jeweilige Geschäftsjahr hinausreichte.


Der Prozess der Delegation von Entscheidungsbefugnis begann mit der Einrichtung eines Orgateams für die GVs/Netzwerktreffen im Herbst 2008 und entwickelt sich weiter mit einem vom Allgemeinen Kreis zu wählenden Kreis/Gruppe, der eigenverantwortlich über einen bestimmten Rahmen Geld verfügt und Projektförderungsanträge sowie andere finanziellen Unterstützungsanfragen prüft und Geldmittel zuteilt. Die ersten Richtlinien dafür sind verabschiedet, weitere befinden sich in der Rührschüssel (Meinungsbildungsphase Smiley ). 

 

Netzwerktreffen 2010, Ostermiething

 

Ein Experiment mit einem Selbstorganisationsmodell braucht wohl einige Jahre Zeit, bis eine fundierte Aussage darüber getätigt werden kann- ob es der Verwirklichung der eigenen Mission und Vision im Großen dienen kann. Gesellschaftlicher Wandel ist bewegt durch meist tiefen Umbau von Denk- und Handlungsmustern bei jedem Einzelnen.

 

   

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