Vision, Mission, Geschichte


Verein Gewaltfreie
Kommunikation Austria Zeinlhofergasse 12/2
1050 Wien


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Vision

Unsere Vision ist eine Welt, in der die Bedürfnisse aller Menschen auf friedliche Weise erfüllt werden.

 

Mission

Mit unserem Netzwerken tragen wir dazu bei, dass der Prozess der Gewaltfreien Kommunikation bekannt und in vielen Bereichen menschlichen Zusammenlebens wirksam wird. Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen auf mitfühlende Weise in Kontakt mit sich selbst und anderen Menschen gehen und sind, Ressourcen miteinander teilen und Konflikte auf friedliche Weise lösen.

Wir verbreiten, leben und lehren die Gewaltfreie Kommunikation und unterstützen die Dachorganisation "Center for Nonviolent Communication" (CNVC).

 

Geschichte

Der Verein Gewaltfreie Kommunikation Austria wurde im September 2003 von Deborah Bellamy & Pia Cornaro gegründet. 

 

 

                

 


 

Wir schreiben das Ende des Jahres 2001. Deborah Bellamy und Pia Cornaro sind gerade von einer Weihnachts-Masterclass mit Marshall Rosenberg in Orchidea Lodge zurückgekehrt, und erfüllt von Inspiration und Visionen. „Wir wollen die GFK in Österreich verbreiten!“

 

Deborah hat bereits anfang 2000 bei der Gründung des Netzwerks GFK München mitgewirkt, und sehnt sich nach Unterstützung und einer GFK-Gemeinschaft in Wien. Österreich ist gfk-mäßig zu diesem Zeitpunkt eine Wüstenlandschaft. Deborah und Pia beginnen, Einführungsseminare an einer vhs in Wien anzubieten, und gleichzeitig weiterhin an Seminaren mit M.B.Rosenberg und anderen TrainerInnen in München und anderen Orten mitzuwirken. Sie wünschen sich eine Plattform, die Austausch und Gemeinschaft bietet, und die die Verbreitung von GFK ermöglicht.

 

Im  Oktober Jahr 2003 ist es soweit: sie gründen das Netzwerk GFK Austria als Verein. Diese Organisationsform ist eher eine Notlösung: die hierarchische Struktur, die Einteilung in offizielle Funktionen entspricht nicht der GFK- Haltung. Doch scheint sie zu diesem Zeitpunkt die am besten geeignete Rechtsform. Mit knapper Not werden genügend Giraffen-Unterschriften aufgetrieben, um der offiziellen Eintragung Genüge zu tun. Deborah, Pia, Marianne Boos, Katharina Ossko, Christoph Köck, Christine Gollatz.

 

Immer wieder gibt es Bedenken und Einwände wegen der Vereinsstruktur, da viele Menschen unangenehme und enttäuschende Erfahrungen mit rigiden Strukturen gemacht haben. Ab nun werden regelmäßige Sitzungen abgehalten, und als wichtigen Fixpunkt gibt es ein jährliches Giraffenfest mit der Absicht, Menschen, die sich für die GFK interessieren zusammenzubringen und in ihrer Weiterentwicklung zu unterstützen. Und so wächst die Giraffengemeinschaft in Wien, und dann kommen immer mehr Leute aus anderen Bundesländern dazu.

 

Zunächst dient die von Deborah und Pia entworfene Webseite als Plattform, doch ab 2005/2006 möchten die anderen Mitglieder mitgestalten und sich mehr damit identifizieren. Deshalb wird eine eigene Webseite mit eigenem Logo für das Netzwerk GFK Austria entworfen, und per Soziokratischem Konsent angenommen.

 

Es wird beschlossen, die Soziokratie als Organisations- und Entscheidungsfindungsmethode anzuwenden. Gleichzeitig ist das Netzwerk ein offenes System, das sich immer neuen und sich verändernden Gegebenheiten anpassen möchte, und in dem jede/r mitbestimmen und entscheiden kann.


Bei der GV im Herbst 2008 steigt Pia Cornaro aus dem Vorstand aus, im vollen Vertrauen, dass das  Netzwerk nun von anderen GiraffInnen mit frischer Energie weitergetragen wird.


Das Netzwerk GFK Austria hat im Herbst 2009 82 Mitglieder!  Davon sind 30 bei der GV und der gemeinsamen Lernveranstaltung dabei.
Yippieh!!

Was bedeutet Soziokratie in unserem Netzwerk?

Um im Netzwerk auch strukturell im Einklang mit unseren Werten von Gleichwertigkeit und Partnerschaftlichkeit zu sein; einen Weg zu gehen, bei dem die Bedürfnisse aller gehört und mit einbezogen werden, verstehen wir uns als eine sich selbst organisierende Struktur. Das bedeutet sich auf neuen Wegen zu bewegen, jenseits von herkömmlichen und bekannten Pfaden.

In den beiliegenden Dokumenten werden soziale Strukturen dargestellt und kurz erklärt, um zum Verständnis für den größeren Kontext in dem wir stehen, beizutragen.

 

     Soziale Strukturen -  Diagramm

     Soziale Strukturen - Text

 

 

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